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Presseinfo der Berliner Charité (15.12.2011) RTL-Video (15.12.2011) |
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© OptecNet Deutschland e.V. |
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An Hautwerten kann jetzt nachgewiesen werden, ob jemand zum Beispiel mit dem Rauchen aufgehört hat und sich gesünder ernährt. Gemessen wird mit einem Licht auf der Haut.
Das System entwickelte das in Kassel ansässige Unternehmen Opsolution. Schüler der Elisabeth-Knipping-Schule testen das neue Verfahren. Begleitet wird das Projekt von Lehrerinnen aus dem Bereich Ernährungslehre des Beruflichen Gymnasiums (BG).
Impressionen aus dem Projekt und Rezepte |
Hessenschau (ab Minute 19:30) |
Studie zum antioxidativen Status
Mit einer neuen Messmethode wird untersucht, wie sich der Verzehr von Obst und Gemüse direkt in der Haut nachweisen lässt. Der Scanner von der Größe einer Computermaus muss nur an die Haut gehalten werden. Wenige Minuten später lässt sich der oxidative Status am Bildschirm ablesen.
Die in Obst und Gemüse enthaltenen Antioxidantien schützen die Haut nicht nur vor Faltenbildung, sondern auch vor Hautkrebs. Wer allerdings vielen Stressfaktoren ausgesetzt ist, verliert diesen Schutz, denn UV-Strahlen (das Sonnenbad), Krankheit, Schlaflosigkeit, Alkohol und Rauchen führen zum Abbau dieser Antioxidantien.
Am 28.01.2011 wurden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 des Beruflichen Gymnasiums Schwerpunkt Ernährungslehre sowie der Klasse 12 Schwerpunkt Biologietechnik von Dr. Köcher über die Studie informiert. Er hat mit seiner Kasseler Firma Opsolution den mobilen spektroskopischen Scanner entwickelt, mit dem die Messung am Handballen durchgeführt wird.
Unsere Schülerinnen und Schüler wurden zu ihrem Lebensstil befragt, insbesondere zu Ernährungsgewohnheiten und Stressfaktoren.
Am 08.02.2011 fand im Kulturbahnhof die Auftaktveranstaltung statt, bei der die Studie der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dr. Köcher informierte über die Möglichkeiten des neuen Messgerätes und führte erste Messungen mit den Schülern durch. Die Schüler wurden für Radio- und Fernsehbeiträge interviewt.
Professor Dr. Lademann von der Berliner Charité, der diese Nachweismethode entwickelt hat, erläuterte anschaulich die Auswirkungen des Lebensstils auf die Haut. Die tägliche Messung des antioxidativen Status´ seiner Mitarbeiter habe gezeigt, dass sich Veränderungen im Lebensstil schon nach 24 Stunden in der Haut nachweisen lassen und dass dieses Wissen bei seinen Mitarbeitern zu einer langfristigen Veränderung hin zum gesünderen Lebensstil geführt habe.
Wer dauerhaft auf seinen gesunden Lebensstil achtet, wird mit einer deutlich jüngeren Haut belohnt.
Unsere Schüler wurden einen Monat lang (14.02. -18.03.2011) wöchentlich zwei Mal mit dem Scanner analysiert, um ihren antioxidativen Status festzustellen. Dabei wurden Ernährungsgewohnheiten und Stressfaktoren mit einem Fragebogen dokumentiert. Dies ist sozusagen die Ausgangslage, die mit Hilfe der Studie im Sinne eines gesünderen Lebensstils verändert werden soll. Im Anschluss an diese erste Phase wurden die Messwerte mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam ausgewertet und Prof. Dr. Lademann von der Berliner Charité hat die Schüler über die Bedeutung des antioxidativen Potenzials für die Hautalterung in höheren Lebensjahren aufgeklärt.
In einer zweiten Phase (21.03. bis 15.04.2011) sollten die Studienteilnehmer mehr Obst und Gemüse essen und so ihr antioxidatives Potential verbessern. Ein entsprechend gesundes Mittagessen wurde von Schülern und Kollegen unserer Schule zubereitet und in diesen vier Wochen von den Studienteilnehmern in der Schule verzehrt.
Während dieser Zeit sollte durch Aufklärung im Sinne von „Ernährungsbildung“ eine Verbesserung des Ernährungsverhaltens sowie die Reduktion von Stressfaktoren, speziell Rauchen und Alkohol, erreicht werden.
Hierfür hat Prof. Dr. Klotter von der Hochschule Fulda mit seiner Arbeitsgruppe begleitende Aktionen an der Elisabeth-Knipping-Schule durchgeführt.
Sechs Monate nach der Untersuchung werden die Studienteilnehmer erneut gemessen und zu ihrer aktuellen Lebens- und Ernährungsweise befragt. Dadurch soll festgestellt werden, ob die Untersuchung zu einer langfristigen Verhaltensänderung beigetragen hat. Es steht zu hoffen, dass insbesondere Teilnehmer mit einem ungesunden Lebensstil ihre Lebensgewohnheiten überdenken und im positiven Sinne verändern.
Silke Coordes
Verantwortliche/Mitwirkende
Prof. Dr. Lademann / Charité Universitätsklinik Berlin;
Dr. Wolfgang Köcher / Opsolution NanoPhotonics GmbH, Kassel;
Prof. Dr. Klotter / Hochschule Fulda;
Professor Dr. Hamm / Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg;
Professor Dr. Hurrelmann, Universität Bielefeld;
Elisabeth-Knipping-Schule mit 50 Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 11EL1, 11EL2, 12EL1, 12EL2, 12BT als Studienteilnehmer;
Teilnehmende Kolleginnen und Kollegen der EKS: Frau Boesch, Frau Coordes, Frau Dr. Spundflasche-Fink, Frau Thiel, Frau Bolte, Frau Buckert, Herr Fasshold, Herr Franke, Frau Giede-Jeppe, Frau Hagel, Herr Hoffmann, Herr Kuchenbäcker, Frau Langer, Herr Pless, Frau Selzer, Frau Stein, Frau Stolzenbach-Richter, Herr Wagner, Frau Büttner.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 BFS1, 10BFS2, 10BFS3, 11BFS1,11BFS2, 11BFS3, BZB2 für die Zubereitung des Mittagessens in der Schule.


