Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung BzB (EIBE und BVJ)
Fachrichtungen: Ernährung und Hauswirtschaft, Gastgewerbe, Textiltechnik
Frauke Palm:
Koordinatorin für Koordinatorin für die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (BzB, ehemals BVJ und EIBE)
und Ihre Ansprechpartnerin für diese Schulformen

In den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung (BzB) ist EIBE (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt) eine Bildungsmaßnahme des Hessischen Kultusministeriums, die vom Europäischen Sozialfond gefördert wird. Sie soll Jugendlichen den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt erleichtern, in dem eine berufliche Orientierung geboten wird. Darüber hinaus werden die Integration von Jugendlichen aller Nationalitäten und der Erwerb der deutschen Sprache gefördert.
In EIBE werden Allgemeinbildung und berufliche Fertigkeiten vermittelt. Alle Schüler/innen werden in Hinblick auf die auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt erforderlichen Kompetenzen, insbesondere Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft und Persönlichkeitsbildung gefördert.
Es gibt folgende Unterrichtsangebote: Deutsch, Mathematik, Politik/Wirtschaft, Religion, Sport, Informationstechnische Grundbildung, Fachtheorie, Fachpraxis.
Projektangebote: Filmprojekt, Pausenverkauf, Mittagsverpflegung der Schule, Gewalt- und Suchtprävention, Medienprojekte, Erkundung von Beratungsstellen und Institutionen, Kanufahrten auf der Fulda, Klassen- und Tagesfahrten.
Qualifizierungsbausteine
Seit dem Schuljahr 2007/2008 werden in den Klassen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (EIBE/BVJ) Qualifizierungsbausteine durchgeführt. [Mehr zum Thema]
Abschluss
Bestimmte Projekte werden mit Teilnahmebestätigungen abgeschlossen.
Je nach Art des Abschlusses ist die erfolgreiche Teilnahme an unterschiedlichen Prüfungen Voraussetzung:
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EIBE-Abschluss:
Projektprüfung im Schwerpunkt
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Hauptschulabschluss:
Prüfung in Deutsch und Mathematik
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qualifizierender Hauptschulabschluss:
zusätzliche Englischprüfung (nach Besuch des wöchentlich 4-stündigen Englischunterrichts während des gesamten Schuljahres)
Über die genauen Bedingungen für die Prüfungsteilnahme werden die Bewerber rechtzeitig informiert.
Aufnahmevoraussetzung
Erfüllung der 9jährigen Vollzeitschulpflicht
Alter: 16 – 19 Jahre, kein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz
Anmeldung: über die abgebende Schule mit Anmeldebogen, letztem Zeugnis und vollständigem Lebenslauf mit Lichtbild bis zum 30. April des jeweiligen Jahres
Dauer
1 Jahr, in Ausnahmefällen 2 Jahre
Zusatzqualifikationen
Zuerkennung der Gleichwertigkeit eines Hauptschulabschlusses bei vorgegebener Leistungserfüllung nach einem Jahr (bestandene Eingangsprüfung + 160 Stunden pro Schuljahr in Deutsch, Mathematik und wahlweise Englisch). Bei erfolgreichem Abschluss ist der Übergang in weiterführende Schulen unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Besonderheiten / Merkmale
Pädagogisches Konzept: Die Lerngruppen bestehen aus maximal 16 Schüler/innen, diese werden durch eine/n Sozialpädagogin/en betreut. Durch eine Übergabe der Förderpläne der abgebenden Schulen und deren Fortschreibung findet eine optimale Betreuung und Förderung der Schüler/innen statt. Darüber hinaus wird die eigenständige, handlungsorientierte Arbeit durch projektorientiertes Arbeiten und Methodentraining gefördert werden. Die Erarbeitung von Regeln und deren Einhaltung gehören ebenfalls zum Konzept.
Zur Vorbereitung auf die Ausbildung oder Berufstätigkeit, nehmen die Schüler/innen an betreuten Betriebspraktika in unterschiedlichen Formen teil.
Besonderheiten: Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache werden in einer Klasse zusammengefasst und besonders im Spracherwerb gefördert.
Es besteht die Möglichkeit, ein zweites Maßnahmejahr zu besuchen.
Es besteht ein intensiver Kontakt zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen (u. a. Jugendamt, Sozialamt, Beratungsstellen) ist wesentlicher Bestandteil der EIBE-Maßnahme.
Weitere Informationen bei EIBE-online.

