Berufschancen bei Burger & Co. - Elisabeth-Knipping-Schule präsentierte Ausbildungsgang zur Systemgastronomie
Alle reden von Ausbildungsflaute. Die Schnellrestaurantketten der Systemgastronomie nicht. Die Zahl der Ausbildungsplätze sei im vergangenen Jahr bundesweit um 51 Prozent gestiegen, sagt Anke Vogel, zuständig für die Abstimmung der Schulformen an der Elisabeth-Knipping-Schule. Dennoch kennen nach den Worten des Bereichsleiters Berufsausbildung der Schule, Michael Martz, viele Jugendliche den Beruf des Systemgastronomen nicht. Jetzt informierten Schüler und Lehrer sowie Vertreter von Schnellrestaurants Interessierte über Arbeit, Anforderungen und Chancen bei Burger & Co.
Systemgastronom kann man auf zweierlei Art werden: Mit einer zweijährigen schulischen Ausbildung an der höheren Berufsfachschule inklusive dreier Praktika hat der Azubi den Titel staatlich geprüfter Assistent für Systemgastronomie in der Tasche. Wer eine normale Lehre bei McDonald´s, Dinea, Burger King oder einer anderen Restaurant-Kette mit begleitendem Berufsschulunterricht absolviert, darf sich nach drei Jahren Fachmann für Systemgastronomie nennen.
„Wir haben sogar Interessenten vom Gymnasium, weil die Aufstiegschancen so gut sind“, sagt Anke Vogel. Die Übernahmechancen für Azubis bei McDonald´s lägen bei etwa 90 Prozent, sagt Torsten Somborn, der drei Restaurants der Kette im Raum Eschwege verwaltet. Von einer fast 100-prozentigen Übernahme spricht Oliver Kusche, Ausbildungsbeauftragter von Burger King. Fünf Azubis beschäftige die Kette in Kassel, ebenso viele wie das Restaurant Dinea im Kaufhof. Lena Büthe aus Vellmar, im zweiten Jahr der Berufsfachschule, will in der Branche bleiben. Ihr habe das Praktikum bei McDonald´s gut gefallen, vor allem die Schulung für den Kundenkontakt. Dort jobbt sie nun nebenbei.
