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Berufsschule Chemie

Ausbildungsberuf: Chemielaborant/Chemielaborantin
Monika Büttner und Cornelia Klatt: Abteilungsleiterinnen (in Vertretung) und Ihre Ansprechpartnerinnen für diese Schulform

Monika Büttner Cornelia Klatt

Tel.: (05 61) - 82 01 29 25
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Tel.: (05 61) - 82 01 29 15
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Chemielaboranten und Chemielaborantinnen prüfen Produkte wie Prozesse, untersuchen die im Betrieb verwendeten Stoffe vom Rohstoff über Hilfs- und Betriebsstoffe bis zum Endprodukt. Sie stellen Stoffgemische sowie organische und anorganische Präparate her. Um Strukturen und Eigenschaften von Stoffen zu bestimmen, nehmen sie zum Beispiel fotometrische Gehaltsbestimmungen vor, wenden chromatografische Verfahren an und führen volumetrische, gravimetrische und spektroskopische Analysen durch. Je nach Arbeitsaufgabe (und nach Schwerpunktsetzung in der Ausbildung) identifizieren und nutzen sie Mikroorganismen, untersuchen Stoffe elektrochemisch, führen immunologische und diagnostische sowie auch biotechnische und zellkulturtechnische Arbeiten aus. Analysen und messtechnische Aufgaben führen sie weitgehend selbstständig aus. Da sie oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, müssen sie die einschlägigen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig einhalten.
Chemielaboranten und Chemielaborantinnen arbeiten in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien von Bergbau und Landwirtschaft, Industrie und Hochschulen, in der medizinischen Analytik, im Umweltschutz, in Materialprüf- und Untersuchungsämtern. Vorwiegend üben sie ihre Tätigkeiten in Labors aus.
Das Berufsfeld der Chemielaboranten und dementsprechend die Lerninhalte sind stark durch die analytischen Aufgabenstellung, die heutzutage mit modernen Geräten der instrumentelle Analytik gelöst werden, geprägt. Eine gute Auffassungsgabe für physikalische Zusammenhänge ist deshalb dringend erforderlich.
Die Berufsschule als Bestandteil des dualen Ausbildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland hat die Aufgabe die theoretischen Lerninhalte laut Rahmenlehrplan zu vermitteln.
Die Anmeldung erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb. Derzeitige Betriebe, die Ausbildungsplätze in der Region anbieten, sind unter anderem: Landesbetrieb Hessisches Landeslabor Kassel, Kasseler Verkehrs-und Versorgungs GmbH, Kasseler Entwässerungsbetrieb, Institut für Wasser, Abwasser u. Umweltfragen Söhrewald, Umlab GmbH, Leist Oberflächentechnik Bad Hersfeld

 

Unterricht / Unterrichtsinhalte:

Der Unterricht hat einen Stundenumfang von 9 bis 12 Wochen in der Woche. Derzeit wird der Unterricht in geblockter Form (5 Unterrichtstage alle 3 Wochen) erteilt.

Der Berufsschulunterricht ist verpflichtend für die Dauer der Berufsausbildung und umfasst neben dem berufsbezogenen Unterricht allgemeinbildenden Unterricht. Beide sollen neben der fachlichen Kompetenz auch die Schlüsselqualifikationen zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und der sozialen und politischen Verantwortlichkeit vermitteln.

Es stehen gut ausgestattete Laborräume mit modernen Geräten und eine Fachbibliothek zur Verfügung.

 

Abschluss

Chemielaborant/Chemielaborantin

Unter bestimmten Bedingungen besteht die Möglichkeit, den mittleren Abschluss, ggf. auch die Fachhochschulreife zu erlangen. Die Schule erteilt Auskunft über die Modalitäten. (Bezug: VO über Berufsschulen, §9 und §11-20.)

 

Aufnahmevoraussetzung

Ausbildungsvertrag eines Betriebes aus dem Zuständigkeitsbereich

 

Dauer

In der Regel dreieinhalb Jahre, kann aber auf Antrag bei entsprechenden schulischen Leistungen verkürzt werden.