Kriminalistische Ferienspiele
An den vorangegangen Tagen hatten sie bereits einiges über Verhörmethoden, Beschattung und Spurensicherung gehört und waren nunmehr Spezialisten im Vergleich von Fingerabdrücken, Schuhsohlen, Fasern und Tinte. Nun sollte auch gelernt werden, wie denn eigentlich mit Hilfe chemischer Verfahren Täter überführt werden können.
Nach einer kleinen Einführung in den fingierten Tathergang, die von einigen „Ahhs“ und „Ohhs“ der Kinder begleitet war, (auch hier gab es einiges zu sehen), ging es schon auf die Jagd nach Madame Curies Mörder. Hierbei bestand die Aufgabe darin, den Täter mittels chemischer Nachweisreaktionen zu identifizieren.
Alle Teilnehmer waren mit großen Interesse und Einsatz bei der Arbeit. Es wurden z. B. Substanzen durch Flammenfärbung oder mittels spezieller Farbreaktionen identifiziert. Am Ende konnte mit großer Begeisterung der Mörder ermittelt werden.
Das Experimentieren und Tüfteln hat allen Teilnehmerinnen sowie den betreuenden Schülern, Schülerinnen und Lehrkräften viel Spaß bereitet. An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank für das Interesse und den Einsatz aller Beteiligten, sowie die Bereitschaft der Schüler und Lehrer auch in ihren Ferien in die Schule zu kommen und den Kindern die spannenden Facetten der Chemie näher zu bringen. Garrit Meers |
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Im Rahmen der einwöchigen Ferienspiele zum Thema „Kriminalistik“ des Stadtteilzentrum Baunsberg in Baunatal besuchten am 19. Oktober 2011 26 Jungen und Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren die Chemielabore.
