Mittwoch, 24. Mai 2018
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FOS Sozialwesen

 

Willkommen in der FOS Sozialwesen...

Mathematik lebendig

Besuch einer Synagoge

Die Fachhochschulreife ist Eingangsvoraussetzung, um ein Fachhochschulstudium aufnehmen zu können und zugleich eine immer wichtiger werdende Zugangsvoraussetzung für interessante Berufe im öffentlichen Dienst (gehobener Dienst) und in der Privatwirtschaft.

 

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, unmittelbar nach Erreichen des Mittleren Abschlusses eine Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Sozialwesen, entsprechend ihren Neigungen und Interessen, zu besuchen.

 

Unterrichtsinhalte sind z. B.:

  • Praxiserfahrungen in sozialen Einrichtungen
  • Rahmenbedingungen sozialer Einrichtungen
  • Lebenswelt und Sozialraum
  • Kommunikations- und Gruppenprozesse
  • Sozialisation als vielschichtiges Spannungsfeld
  • Jugend und Gesellschaft

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und stehen Ihnen gern für Fragen zur Verfügung.

Im ersten Jahr der Organisationsform A (Jahrgangsstufe 11) ist ein ganzjähriges Betriebspraktikum abzuleisten, das an drei Tagen in der Woche in einem Betrieb stattfindet, der der jeweiligen Fachrichtung zugeordnet werden kann.

 

Auswahl des Praktikumsbetriebes

Die Auswahl des Betriebes erfolgt eigenständig durch die Schülerinnen und Schüler und sollte bei der Anmeldung zur FOS vorliegen.

Geeignete Betrieb sind solche, die in ihrem Berufsfeld ausbilden, z. B. Kindergärten, Schulen, Altenpflegeheime oder Sozial- und Jugendämter. Nicht geeignet sind hingegen Einrichtungen im gesundheitlichen Bereich, wie z. B. Kliniken oder Ergotherapie. Eine Auswahl geeigneter Betriebe finden Sie im Downloadbereich der FOS Sozialwesen.

Bitte benutzen Sie das Formblatt „Nachweis Praktikumsplatz“, um sich den Praktikumsplatz vom jeweiligen Betrieb zunächst bestätigen zu lassen. Der Praktikumsvertrag und die Anwesenheitsliste wird den Schülerinnen und Schülern erst bei der Einschulung vom Klassenlehrer ausgegeben.

Praktikumsdauer und Urlaub

Das Praktikum beginnt am 1. August und dauert bis zum Ende der vorletzten Woche vor den hessischen Sommerferien des folgenden Jahres. Den Praktikanten/-innen steht Jahresurlaub nach den gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen zu. Der Jahresurlaub ist in den Schulferien zu nehmen. In der Zeit, in der während der Schulferien kein Urlaub in Anspruch genommen wird, wird entsprechend der VO § 4 (4) an drei Tagen in der Woche das Praktikum absolviert. Beispiel: Mit 6 Urlaubstagen können die Praktikanten/-innen in den Herbstferien zwei zusammenhängende Wochen Urlaub erreichen.

Auf der Basis des Jugendarbeitsschutzgesetzes und des Bundesurlaubsgesetzes ergeben sich folgende Urlaubsansprüche (AT=Arbeitstage; WT=Werktage):

Tägliche Arbeitszeit

Die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit der Fachoberschüler/-innen im Betrieb regelt sich unter Berücksichtigung der gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen sowie für Jugendliche nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Sofern die betriebsspezifischen, tarifvertraglichen sowie gesetzlichen Regelungen dies zulassen, sollte die tägliche Arbeitszeit einschließlich der Pausen nicht mehr als 8 Stunden betragen (§ 8 JArbSchG). Die Regelungen bezüglich der Ruhepausen entsprechen dem § 11 JArbSchG. Analog gelten die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes für die tägliche Freizeit (§ 13), Nachtruhe (§ 14), Fünf-Tage-Woche (§ 15), Samstagsruhe (§ 16). Für Volljährige sind die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes anzuwenden.

Vergütung

Grundsätzlich besteht für die Praktikumsbetriebe keine Verpflichtung zur Zahlung einer Praktikumsvergütung. Die Gewährung eines Taschengeldes ist jedoch in das Ermessen der Einrichtungen/Betriebe gestellt.

Versicherungen

Die Fachoberschüler/-innen sind durch die Schule beim Hessischen Gemeinde-Unfallversicherungsverband versichert und wegen ihres Schülerstatus von der Sozialversicherungspflicht befreit. Damit unterliegen die Schüler/-innen der Fachoberschule nicht der Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Das Land Hessen hat alle Schüler der beruflichen Schulen, die an einem Betriebspraktikum teilnehmen, bei der Sparkassen-Versicherung haftpflichtversichert. Der Haftpflichtversicherungsschutz schließt allerdings jegliche Schäden aus, die beim Gebrauch von Fahrzeugen entstehen. Darunter fällt auch das Be- und Entladen von Fahrzeugen. Falls Erziehungsberechtigte oder die Fachoberschüler/-innen selbst eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, geht diese vor.

Hier gibt es das Downloadangebot der Fachoberschule Sozialwesen...