Lernen in Projekten
Am 07.12.06 präsentierten die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten. Die Schulgemeinde war eingeladen, sich einen Einblick in die Projektmethode zu verschaffen, die einen Schwerpunkt in der Oberstufe der ErzieherInnenausbildung bildet.
Das eigenständige Lernen in Projekten spielt in der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin / zum staatlich anerkannten Erzieher eine bedeutende Rolle. Deshalb wählen sich die Studierenden der Oberstufe pro Halbjahr in ein Projekt ein, das ihrem thematischen Schwerpunkt entspricht.
Zur Zeit werden 4 Projekte an der Fachschule für Sozialpädagogik angeboten:
- „Spielend selbstbewusst werden" (Inge Stäudel-Buchmann)
- „Projekte rund um das Buch" (Betina Lehning)
- „Erlebnispädagogik" (Martin Hasenauer)
- „Mediengestützte Schulsozialarbeit" (Achim Wrede)
Diese vier Themenbereiche geben die Orientierungsrahmen vor, in denen in Untergruppen gearbeitet wird. Das bedeutet, dass sich jede Kleingruppe ein halbes Schuljahr lang einem konkreten Sachverhalt widmet.
Die eigentliche Arbeit besteht darin,
- für die eigene Gruppe eine Zielsetzung zu formulieren,
- das Thema gemeinsam zu erarbeiten,
- es nach methodisch / didaktischen Gesichtspunkten für eine sozialpädagogische Einrichtung zu strukturieren und zu planen
- und dann auch in der Praxis durchzuführen.
Diese Projektarbeit wird am Ende eines Halbjahres präsentiert, das heißt, der durchlaufene Prozess wird öffentlich gemacht, gewürdigt und kritisch hinterfragt.
![]() |
![]() |
Die Projektmethode ist eine Methode der Sozialarbeit, anhand derer Menschen lernen können, selbstständige Problemlösestrategien zu ermitteln und zu realisieren. Dies quasi im Selbstversuch zu erfahren und durch einen ständigen Reflexionsprozess, der die eigene Kompetenzerweiterung überprüft, sicherzustellen, ist eine spannende Herausforderung auf dem Weg zur Erzieherin / zum Erzieher, dem sich die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik jedes Halbjahr wieder auf's Neue mit Begeisterung stellen.
Achim Wrede


