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Metro-Pokal 2011
- Service-Wettbewerb Hotel- und Restaurantfach -

„Na hast du gelernt?" "Bist du aufgeregt?" "Ich bin so nervös!“
Diese Fragen sind am Samstag den 5. November 2011 mehrmals gehört worden. Der Metro-Pokal, ein Wettbewerb für Auszubildende im dritten Lehrjahr aus Restaurant- und Hotelfach. Aufregung, Erfahrung  und Stress pur. Vor der Abschlussprüfung ist das die ultimative Generalprobe. Wo steh´ ich in meinen Fähigkeiten und mit meinem Fachwissen? Was wird mich im Ernstfall, der Abschlussprüfung, erwarten? Das konnten wir an diesem Tag klären. 

Also um 8 Uhr morgens ging es für uns los. Zuerst das Gemeinschaftsgefühl stärken: Schön uniformiert in den schuleigenen Westen. Man betone - unsere Aufregung stieg fast ins Unermessliche. Nach der sehr freundlichen Begrüßung durch unsere Praxislehrer und -lehrerinnen stand dann erstmal Organisatorisches an: Ablaufplan der einzelnen Aufgaben, Zeiteinteilung, u.s.w.

Begonnen haben wir mit einer komplexen Aufgabenstellung, die wir schriftlich festgehalten haben: Schreiben eines 4-Gang-Menüs mit dazu korrespondierenden Weinen, diverse Finger-Food-Vorschläge sowie eine Checkliste für eine Menüabsprache (wie sich später herausstellte, war diese alles andere als einfach). „Das hätten wir schon mal geschafft, puh. Wird schon schief gehen.“

Anschließend wurde uns ein 5-Gang-Menü zum Eindecken gegeben. Jeder ein anderes. „Vergiss die Stühle nicht auszudrehen!“ Das wäre dann auch erledigt gewesen. Während unsere Prüfer die mit viel Liebe eingedeckten Tische bewerteten, haben wir uns in der Küche mit dem Mise-en-Place (Vorbereitungsarbeiten) beschäftigt.

Nach einer kleinen Pause sind einige von uns zur Menüabsprache geschickt worden und wir anderen hatten unsere Tische umzudecken, denn die Köche hatten ein eigenes Menü für unsere Gäste zusammengestellt. „Und wie läuft´s bei dir? Ich hab so ein ungutes Gefühl.“ (Meist zu Unrecht J)

12.30 Uhr: Die 48 geladenen Gäste stehen vor der Tür, es geht los. Nach dem Reichen eines Aperitifs und der Platzwahl begann der Mittagsservice: Angefangen mit Wasser, Weißwein und Vorspeise. Der Hauptgang entpuppte sich als eine Herausforderung: „Wo bleibt denn meine Platte? Und was ist mit der Sauce?“ „Teller hochstellen! Wo bleibt denn der Service?“
Perlhuhn in den verschiedensten Variationen auf Platten angerichtet. Englischer Service am Tisch des Gastes. Ein spannendes Unterfangen. Jeweils zwei Teilnehmer waren dafür verantwortlich, dass fachgerecht vorgelegt wurde. Damit unsere Gäste ja ohne Hunger nach Hause gehen, waren wir gerne immer wieder bereit im Französischen Service nachzulegen.
„So der größte Teil ist rum. Bisher ging`s ja ganz gut. Und bei dir?“ Der schönste Part eines Menüs (auch uns lief das Wasser im Mund zusammen): Das Dessert - von Limettenparfait über Apfeltarte bis zur Joghurt-Terrine. Alles abgerundet mit Kaffee und netten Gesprächen.

Anschließend gab es dann die Siegerehrung mit vielen tollen Preisen. Vorbei war es noch nicht ganz: Am Ende nochmal für die Kamera lächeln!

Eindecken der Tische

Gespannte Erwartung


Herzlichen Glückwunsch
Geschafft - das Gruppenfoto!

 

Ein Teilnehmerinnenbericht von Anke Bretthauer, Franziska Helweg, Nicole Grenzebach